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Kulturcentrum am Wartburgplatz
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STOFF! – Junge Schreibende lesen ihre Texte

Do, 14. September – 19:00

szenische Lesung aus dem Roman »DysUtopia« von Lukas Meisner                                       Eintritt frei

Wie dystopisch ist der Status Quo? Wie utopisch muss Utopie in ihm bleiben? Wo ist Exil geblieben, in das geflüchtet werden könnte? Seit wann gibt es keinen solchen Ort mehr? Wer vermag sich, was lässt sich da noch positiv verorten? Kurzum: WOHIN? DysUtopia ist ein Roman, der hierauf hinterfragende Antworten gibt, Antworten, die wortlos machen; ein Roman von zwei Welten und ihren Menschen, von Kyra und Oksana, von Flucht und Zuflucht. Das letzte Paar wird auch an vielen Stellen in Berlin gesucht. Die Lesung wird sich deshalb auf Szenen konzentrieren, die in Berlin spielen. In verschiedenen Stimmen und voraussichtlich in intermedialen Teilen (Musik und Bild), versuchen Jonathan Stephan, Theresa Walter, Steve Domrand, Madeleine von Lichtenberg und Lukas Meisner den ungewöhnlichen Roman und einen vielleicht ungewohnten Blick auf Berlin in einen Abend zu übersetzen.

Lukas Meisner  Lesung 14.9.Zum Autor: Lukas Meisner, 1993 in Stuttgart geboren, schreibt seit dem Ende seiner Kindheit. Sein Werk umfasst u. a. Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Gedichte, Essays sowie einen umfangreichen Theoriekorpus – ein Werk, das die Erfahrung von Dissidenz, Exil und Flucht sowie deren Sprachlosigkeit zu verarbeiten sucht. Bei The Idiots Press erschien von Meisner bislang der Kriminalroman »Schöpferblut« sowie die Erzählung »Sie trug ihn«. Die ersten Texte seiner theoretischen Reihe »Dissidente Analysen« sollen noch in diesem Jahr (2017) erhältlich sein, ebenso sein erster Gedichtband.